Bevor das erste Kabel gezogen wird, muss der Weg dafür da sein: Steigzonen, Durchbrüche, Technikräume, Leerrohre. Diese Vorarbeiten entscheiden darüber, ob die Installation später zügig läuft oder ob auf der Baustelle improvisiert wird.
Vertikale Führungen über mehrere Geschosse, mit ausreichend Querschnitt für die heutige und die künftige Belegung.
Öffnungen in Wänden und Decken, gesetzt nach der geplanten Trassenführung — nicht dort, wo gerade Platz ist. Bei tragenden Bauteilen nach Absprache mit der Bauleitung.
Rohre für Leitungen, die heute noch nicht gezogen werden. Der billigste Moment für eine Reserve ist immer der aktuelle.
Vorbereitung der Flächen, auf denen später Verteiler, Schränke und Trassenanschlüsse sitzen.
Jeder Durchbruch durch einen Brandabschnitt muss wieder verschlossen werden — und zwar mit einem geprüften System, das der Feuerwiderstandsklasse des Bauteils entspricht.
Was wir ausführen:
Warum das nicht nachträglich geht: Ein nicht verschlossener oder falsch verschlossener Durchbruch fällt bei der Abnahme auf. Zu diesem Zeitpunkt sind Decken geschlossen und Kabel gezogen — die Nachbesserung kostet ein Vielfaches der ursprünglichen Ausführung.
Am besten, bevor die Decken geschlossen werden — und noch besser, bevor gebohrt wurde. Wir schauen uns die Planung an und sagen, wo die Durchbrüche wirklich hingehören.
Ein Durchbruch an der falschen Stelle bedeutet einen zweiten Durchbruch, einen verschlossenen ersten und eine Trasse, die einen Umweg macht.
Ja. Durchbrüche in tragenden Bauteilen werden grundsätzlich vor der Ausführung freigegeben.
Es gibt keine allgemeingültige Zahl. Als Orientierung: was heute gebraucht wird, plus eine Reserve, die man ohne schlechtes Gewissen ungenutzt lässt.
Ja, mit Kernbohrung und Staubabsaugung. Die Lärmzeiten werden vorher abgestimmt.
Beschreiben Sie kurz, worum es geht: Art des Objekts, Ort, ungefährer Termin. Wir melden uns am selben Tag.